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Olivia Wykretowicz

Neue Abmahnungen durch Sandhage: CE-Kennzeichnung, Herkunftsangaben und Grundpreise betroffen

Aktuelle Abmahnungen durch Sandhage betreffen im E-Commerce CE-Angaben, Herkunft und Preisangaben
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Nach einer ruhigeren Phase sind aktuell wieder vermehrt Abmahnungen im Onlinehandel durch Rechtsanwalt Gereon Sandhage zu beobachten. Im Mittelpunkt stehen dabei erneut wettbewerbsrechtliche Verstöße im Zusammenhang mit Produktangaben. Betroffen sind insbesondere Händler:innen auf Plattformen wie eBay und Amazon.

Die aktuellen Fälle verdeutlichen, dass bereits scheinbar geringfügige Ungenauigkeiten in der Produktdarstellung erhebliche rechtliche Folgen haben können.

Carl Christian Müller

Messung von Abgaswerte beim KFZ: Verbraucher dürfen nicht in die Irre geführt werden

Sprössling im Moos
Foto: singkham/AdobeStock

Die 1. Kammer für Handelssachen des Landgerichts München I hat der Klage eines Umweltvereins gegen einen Automobilhersteller aus München wegen irreführender Werbung stattgegeben (Urteil vom 07.02.2023, Az. 1 HK O 4969/22). Dem Beklagten wurde die streitgegenständliche Werbung untersagt.

Carl Christian Müller

Betreiber eines Affiliate-Programms haftet nicht für irreführende Werbung von Partnern

Amazon in Neon Buchstaben
Foto: Kaarle/AdobeFotostock

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass der Betreiber eines Affiliate-Programms nicht für die irreführende Werbung eines Affiliate-Partners haftet, wenn dieser im Rahmen eines eigenen Produkt- oder Dienstleistungsangebots tätig geworden ist und es deshalb an einer Erweiterung des Geschäftsbetriebs des Betreibers des Affiliate-Programms fehlt (Urteil vom 26.01.2023, Az. I ZR 27/22).

Carl Christian Müller

Kein Online-Marktplatz für Apotheken

Apotheker nimmt Medikament aus dem Schrank
Foto: Benjamin Nolte/AdobeStock

Das Landgericht (LG) Karlsruhe hat am 08.12.2022 entschieden, dass ein Online-Marktplatz für Apotheken nicht zulässig ist (Az. 13 O 17/22 KfH). Der Betrieb eines solchen Angebotes verstößt gegen Wettbewerbsrecht. Verbraucher müssen vor Ort durch Apotheken versorgt werden können.

Carl Christian Müller

Markenparfums: Streichpreise führen Verbraucher in die Irre

Frau verwendet Parfum
Foto: Africa Studio/Adobe Stock

Das Landgericht München I hat mit Urteil vom 10.10.2022 die Werbung einer Vergleichs- und Verkaufsplattform mit Streichpreisen und Rabattkästchen für Markenparfums als irreführend für Verbraucher eingestuft (Az. 42 O 9140/22).