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S.O.S. Recht Kündigung

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Versäumen Sie keine Fristen!

Sofern die Kündigung unberechtigt ist oder eine außergerichtliche Einigung nicht gelingt, muss gegen die Kündigung beim Arbeitsgericht Kündigungsschutzklage erhoben werden. Die Frist, innerhalb derer Kündigungsschutzklage eingereicht werden muss beträgt 3 Wochen ab Erhalt der Kündigung!

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Nehmen Sie unseren Service in Anspruch und rufen bei uns an. Sie sprechen bei uns immer mit einem Rechtsanwalt. Dieser wird Ihnen Ihre Fragen individuell beantworten Ihnen eine erste Einschätzung zu den Erfolgsaussichten Ihres Falls geben. Profitieren Sie von unseren umfangreichen Erfahrungswerten im Umgang mit Arbeitsrechtssachen.

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Die wichtigsten Fragen zu einer arbeitsrechtlichen Kündigung und zum Aufhebungsvertrag im Überblick

Verhaltensregeln bei Kündigung

Bewahren Sie einen kühlen Kopf. Sie haben drei Wochen Zeit, um Kündigungsschutzklage zu erheben. Zunächst sollten Sie sich innerhalb von drei Tagen bei der Arbeitsagentur arbeitssuchend melden. Andernfalls drohen Einbußen beim Arbeitslosengeld. ...

Kündigung per E-Mail?

Wenn Sie eine Kündigung per E-Mail erhalten haben, ist diese unwirksam. Eine Kündigung muss schriftlich erfolgen. Das bedeutet, dass das Kündigungsschreiben vom Kündigenden eigenhändig unterzeichnet werden muss. ...

Kündigung ohne Grund?

In Ihrem Kündigungsschreiben enthält keine Begründung? Grundsätzlich ist dies möglich. Nur in Ausnahmefällen, wie etwa bei der Kündigung von Arbeitnehmern mit besonderem Kündigungsschutz, muss der Kündigungsgrund genannt werden. ...

Freistellung nach Kündigung

Die Freistellung nach einer Kündigung kann, wenn sie nicht einvernehmlich erfolgt, unzulässig sein. Insbesondere bei einer offensichtlich unwirksamen Kündigung oder im Fall einer in der 1. Instanz erfolgreichen Kündigungsschutzklage hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Weiterbeschäftigung.

Fristlos gekündigt?

Bei einer fristlosen Kündigung geht Ihr Arbeitgeber davon aus, dass ihm eine Weiterbeschäftigung innerhalb der Kündigungsfrist nicht zuzumuten ist. Regelmäßig setzt eine fristlose Kündigung eine Abmahnung voraus. ...

Abfindung angemessen?

Eine Abfindung ist oftmals das Resultat einer klugen Verhandlungsstrategie und wird entweder noch außergerichtlich oder durch einen Vergleich zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber im sogenannten Gütetermin ausgehandelt.

Gegen Kündigung klagen?

Sofern Anhaltspunkte für eine unwirksame Kündigung vorliegen, sollte binnen 3 Wochen nach deren Erhalt Kündigungsschutzklage erhoben werden. Nur so wahren Sie sich die Chance auf eine auf eine gute Verhandlungsposition. ...

Sperrzeit/Sperrfrist

Sofern der Arbeitnehmer dasBeschäftigungsverhältnis gelöst oder durch eine arbeitsvertragswidriges Verhalten einen Anlass für die Beednigung des Beschäftigungsverhältnisses und dadurch vorsätzlich oder grob fahrlässig das Ende des Arbeitsverhältnisses herbeigeführt hat, kann dies eine Sperrzeit/Sperrfrist zur Folge haben. 

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Kündigung - strategische Ziele definieren

Eine Kündigung bedeutet ein gravierender Einschnitt im Leben der Betroffenen und deren Familien. Die eigene Kündigung sollte gut durchdacht sein. Wenn Sie gekündigt worden sind, sollte gut überlegt werden, welchen strategischen Ziele erreicht werden sollen und welche rechtlichen Schritte diese Ziele ermöglichen. Als Ziele kommen das Behalten des Arbeitsplatzes aber auch die eine möglichst hohe Abfindung im Verhandlungswege in Betracht.

Was ist noch zu beachten?

Wenn Sie eine Kündigung erhalten, sollten Sie sich innerhalb von drei Tagen bei der Arbeitsagentur arbeitssuchend melden. Andernfalls drohen Einbußen beim Arbeitslosengeld.

Außerdem sollten Sie nicht vergessen Ihren Arbeitgeber nach einem Arbeitszeugnis zu fragen. Auf ein Arbeitszeugnis haben Sie einen rechtlichen Anspruch.

Obwohl vor den Arbeitsgerichten kein Anwaltszwang herrscht, sollten Sie sich in allen Fragen rund um das Thema Kündigung - auch bereits außergerichtlich - fachkundigen Rat von einem Rechtsanwalt einholen. Das Arbeitsrecht ist zu komplex und beinhaltet eine ganze Reihe an Detailfragen, die am besten von einem Experten in Arbeitsrecht geklärt werden. Es geht immerhin um Ihren Job!

 

Das sagen unsere Mandanten über uns

Datum: 22.11.2018

Kündigung erhalten. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt - gerade in den ersten Tagen war immer jemand zu erreichen. Gute Abfindung rausgehandelt. Bin sehr zufrieden.

Datum: 06.12.2018

Vielen Dank für die Hilfe bei meinem Aufhebungsvertrag. Ich war in dieser schwierigen Zeit einfach überfordert. Die kompetenten Anwälte waren immer zu erreichen und haben für mich das Beste rausgeholt.

Datum: 12.12.2018

Bereits die umfangreiche Erstberatung hat mir sehr geholfen, um mich neu zu orientieren. Super Abfindung ausgehandelt. Einfach toller Service. Dankeschön. Kann ich nur weiterempfehlen.

 

 

Aktuelle Meldungen rund um das Thema Kündigung

Bundesarbeitsgericht ändert seine Rechtsprechung zur sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverhältnissen

Die sachgrundlose Befristung eines Arbeitsvertrags ist nach § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG nicht zulässig, wenn zwischen dem Arbeitnehmer und der Arbeitgeberin bereits acht Jahre zuvor ein Arbeitsverhältnis von etwa eineinhalbjähriger Dauer bestanden hat, das eine vergleichbare Arbeitsaufgabe zum Gegenstand hatte.

Der Kläger war vom 19. März 2004 bis zum 30. September 2005 als gewerblicher Mitarbeiter bei der Beklagten tätig. Mit Wirkung zum 19. August 2013 stellte die Beklagte den Kläger erneut sachgrundlos befristet für die Zeit bis zum 28. Februar 2014 als Facharbeiter ein. Die Parteien verlängerten die Vertragslaufzeit mehrfach, zuletzt bis zum 18. August 2015. Mit seiner Klage begehrt der Kläger die Feststellung, dass sein Arbeitsverhältnis zu diesem Zeitpunkt nicht geendet hat.

BAG: Karenzentschädigung - Rücktritt vom nachvertraglichen Wettbewerbsverbot

Bei einem nachvertraglichen Wettbewerbsverbot nach §§ 74 ff. HGB handelt es sich um einen gegenseitigen Vertrag iSd. §§ 320 ff. BGB. Die Karenzentschädigung ist Gegenleistung für die Unterlassung von Konkurrenztätigkeit.

BAG: Befristung des Arbeitsvertrags eines Lizenzspielers der Fußball-Bundesliga

Die Befristung von Arbeitsverträgen mit Lizenzspielern der Fußball-Bundesliga ist regelmäßig wegen der Eigenart der Arbeitsleistung des Lizenzspielers nach § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 TzBfG gerechtfertigt.

VG Düsseldorf: Sonntagsarbeit bei Amazon rechtswidrig

Die der Amazon Fulfillment Germany GmbH in Rheinberg erteilte Bewilligung, Arbeit­nehmer an den Adventssonntagen des 13. und 20. Dezember 2015 ausnahmsweise zu beschäftigen, war rechtswidrig und verletzte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in ihrem Grundrecht auf Vereinigungs- und Koalitionsfreiheit. Das hat die 29. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf mit heute in öffentlicher Sitzung verkündetem Urteil entschieden.