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Österreich verhängt fünf Bußgelder seit Inkrafttreten der DSGVO

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DSGVO Bußgelder in Österreich
DSGVO Bußgelder in Österreich

Behörde agiert zurückhaltend

Seit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hat die Datenschutzbehörde in Österreich fünf Bußgeldbescheide versendet, wie der Standard meldet. Sämtlichen Bußgeldbescheiden lag eine unerlaubte Videoüberwachung zu Grunde. Die unerlaubte Videoüberwachung stellte n Österreich auch schon vor der DSGVO einen Verstoß gegen Datenschutzrecht dar. Der höchste Bußgeldbescheid soll bei 4.800 Euro gelegen haben.

Die Datenschutzbehörde (DSB) in Österreich setze "auf das Prinzip verwarnen statt strafen", berichtet der Standard. Die Behörde versende bei DSGVO-Verstößen zwar Bescheide. Hiermit würden jedoch zunächst keine Bußgelder verhängt. Vielmehr würden die Unternehmen zunächst aufgefordert, ihre Datenverarbeitung DSGVO-konform auszugestalten. Nur, dann, wenn sich der Verstoß sich wiederhole, würden Bußgelder verhängt.

Wirtschaftskammer Österreich: 99,9 Prozent setzen DSGVO bereits korrekt um

Im weiteren wird in dem Berichts des Standards Robert Bodenstein zitiert, der als Obmann der Bundessparte Information und Consulting der österreichischen Wirtschaftskammer auf einer Pressekonferenz nach 300 Tagen DSGVO eine Zwischenbilanz präsentierte. Demnach setzten bereits 99,9 Prozent der österreichischen Unternehmen die DSGVO korrekt um. Allerdings gäbe es noch "eine große Zahl an offenen Fragen". 99,9 Prozent? Wir sind beeindruckt! Glückwunsch nach Österreich zur vorbildlichen Turboumsetzung der DSGVO.

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