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Waldorf Frommer spricht Abmahnungen für "Birds of Prey" aus

Stempel mit Abmahnung Aufschrift
Foto: S. Engels/AdobeStock

In letzter Zeit bitten uns vermehrt Personen um Hilfe, die eine Abmahnungen von der Kanzlei Waldorf Frommer wegen dem Download von "Birds of Prey" erhalten haben. Die Rechte an dem Actionfilm liegen bei Warner Brothers Entertainment Inc. In den uns bekannten Fällen wird die Zahlung von 915 EUR sowie die Abgabe einer Unterlassungserklärung gefordert.

Facebook darf ohne Einwilligung keine Nutzerdaten verwerten

Illustration Likes und Daumen hoch auf Facebook
Foto: REDPIXEL/AdobeStock

Gemäß der Facebook-Nutzungsbedingungen behält sich Facebook das Recht vor Nutzerdaten, die außerhalb des sozialen Netzwerks entstehen, zu erfassen, zu verarbeiten und zu verwerten. Das Bundeskartellamt hat Facebook nun untersagt, solche Daten ohne weitere Einwilligung zu benutzen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat das Verbot vorläufig bestätigt (Az: KVR 69/19).

Nicht jedes quadratische Sofortbild ist ein Polaroid

Rote Kamera mit Polaroid Foto
Foto: Marc/AdobeFotostock

Das Unternehmen FUJIFILM darf in Deutschland Sofortbild-Filme für quadratische Bilder mit weißen Rändern sowie dazugehörige Kameras bewerben und verkaufen. Dies hat das Oberlandesgericht (OLG) Köln entschieden und damit die erstinstanzliche Entscheidung des Landgerichts (LG) Köln bestätigt (Az: 6 U 265/19).

BGH legt EuGH Fragen zur Erforderlichkeit von Warnhinweisen beim Zigaretten-Verkauf vor

Zigaretten in Zigarettenpackung
Foto: michaklootwijk/AdobeFotostock

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) Fragen vorgelegt, mit denen geklärt werden soll, ob Zigarettenpackungen in Warenausgabeautomaten an Supermarktkassen zum Kauf bereitgehalten werden dürfen, wenn die gesundheitsbezogenen Warnhinweise auf den Zigarettenschachteln verdeckt sind (Az: I ZR 176/19).

Streitwert bei Verletzung von Bildrechten eines Berufsfotografen liegt bei 6 000 EUR

Fotograf fotografiert mit Fotokamera
Foto: queen21/AdobeFotostock

Werden die Rechte eines professionellen Fotografen an seinen Werken durch eine gewerbliche Nutzung verletzt, darf der Streitwert zwischen 5 000 und 7 000 EUR liegen. Dies hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main in seinem Urteil vom 30.03.2020 erklärt (Az: 11 W 8/20).

Carl Christian Müller

Zu viel Werbung für "Fifty Shades of Grey" in "Shopping Queen"

Frau mit Einkaustüten
Foto: deagreez/AdobeFotostock

Die Landesanstalt für Medien NRW durfte bei der Sendung "Shopping Queen" eine zu starke Produktplatzierung des Kinofilms "Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe" beanstanden. Dies hat das Verwaltungsgericht (VG) Köln entschieden und damit die Klage des Senders VOX abgewiesen (Az: 6 K 14278/17).

Carl Christian Müller

Fareds versendet zahlreiche Abmahnungen für die iParts GmbH

Fareds Abmahnung für iParts GmbH
Foto: Screenshot

Nachdem die Kanzlei Fareds im April sehr viele Abmahnungen für die Sekiguchi Co., Ltd. versendet hat, erreichen uns seit dem Wochenende zahlreiche Anfragen zu Abmahnungen der Firma iParts GmbH aus Berlin. Wie die Kanzlei Fareds in den Abmahnungen ausführt, ist die iParts GmbH im Bereich der Reparatur und des Vertriebs von Handy, Smartphones und Tablets sowie dem entsprechenden Zubehör tätig. Die Abmahnungen der iParts GmbH ausspricht, folgen demselben Aufbau der bisher bekannten Abmahnungen aus dem Hause Fareds. Es geht dabei immer um dieselben Verstöße: Fehlender Link zur OS Plattform, fehlerhafte oder fehlende Widerrufsbelehrung oder fehlende Informationen zum Mängelhaftungsrecht.

Vergleichsportal darf nicht mit "Nirgendwo Günstiger Garantie" werben

Cursor klickt auf Vergleich Button
Foto: vegefox.com/AdobeFotostock

Das Landgericht Köln (LG) hat mit seinem Urteil verboten, dass ein Internetvergleichsportal, das Versicherungsangebote, Finanzierungsangebote und sonstige Dienstleistungen miteinander vergleicht, mit markigen Aussagen für ihr Angebot wirbt. Zudem hat das Gericht der Klägerin Schadensersatz zugesprochen (Az 84 O 76/19).

Auszeichnung als "TOP-Angebot" auf KFZ-Onlinebörse kann irreführend sein

Anzeige eines Kilometerstandes im Auto
Foto: mitifoto/AdobeFotostock

Die versehentlich zu geringe Angabe des Kilometerstandes in einem Gebrauchtwagenangebot auf einer Internetplattform ist irreführend, wenn sie aufgrund des Algorithmus der Plattform zu einer blickfangmäßig hervorgehobenen Bewertung als „TOP-Angebot“ geführt wird. Auch wenn die Diskrepanz zwischen Kaufpreis und der angeblich geringen Laufleistung sofort erkennbar ist. Das hat das Oberlandesgerichts Köln entschieden (AZ 6 W 25/20).

Carl Christian Müller

OLG Celle hält Abmahnung von IDO für rechtsmissbräuchlich

Hand mit Brief mit Aufschrift Abmahnung
Foto: fovito/AdobeFotostock

Das Oberlandesgericht (OLG) Celle hat eine Abmahnung des Interessenverbands für das Rechts- und Finanzconsulting deutscher Online Unternehmer e.V. (IDO) als rechtsmissbräuchlich eingestuft (Urteil vom 20.03.2020, 13 U 73 / 1). In dem Fall ging es um einen Händler, der sich gegen eine Abmahnung vom IDO zur Wehr setzen wollte. Das OLG Celle führte zur Begründung seiner Einschätzung die Vereinsstruktur des IDO an.