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Carl Christian Müller

VG Düsseldorf: Sonntagsarbeit bei Amazon rechtswidrig

Die der Amazon Fulfillment Germany GmbH in Rheinberg erteilte Bewilligung, Arbeit­nehmer an den Adventssonntagen des 13. und 20. Dezember 2015 ausnahmsweise zu beschäftigen, war rechtswidrig und verletzte die Vereinte Dienstleistungsgewerk­schaft ver.di in ihrem Grundrecht auf Vereinigungs- und Koalitionsfreiheit. Das hat die 29. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf mit heute in öffentlicher Sitzung verkündetem Urteil entschieden.

Carl Christian Müller

LG Bielefeld bestätigt: Irreführende Werbung des Online-Portals abfindungsheld.de

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Foto: Claudia Paulussen/AdobeStock

Mit anreißerischen Werbeaussagen wollte das Portal abfindungsheld.de gekündigte Arbeitnehmer als Kunden werben. Diesem Gebaren hat das Landgericht Bielefeld (Urteil vom 12.12.2017, Az. 15 O 65/17) mit seiner Entscheidung endgültig Einhalt geboten.

Carl Christian Müller

LG Dresden: Pegida Förderverein darf Seenotretter nicht als „Schlepper“ bezeichnen

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Die für Pressesachen zuständige 1a. Zivilkammer des Landgerichts hat heute ihre Urteile in dem Rechtsstreit Mission Lifeline e.V. (Verfügungskläger) gegen den Pegida Förderverein e.V. bzw. dessen Vorstandsmitglied Siegfried Däbritz (Verfügungsbeklagte) gesprochen.

Carl Christian Müller

LAG Frankfurt a.M.: Fristlose Kündigung wegen heimlicher Aufnahme eines Personalgesprächs ist wirksam

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Einem Arbeitnehmer, der zu einem Personalgespräch eingeladen wird und dieses Gespräch heimlich mit seinem Smartphone aufnimmt, kann wirksam fristlos gekündigt werden.

Carl Christian Müller

Copytrack verliert Klage in Frankfurt am Main

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Das Amtsgericht Frankfurt am Main hat mit Urteil vom 14.12.2017 (Az.: 29 C 2536/17) eine Klage der Copytrack abgewiesen, mit der Copytrack Schadensersatzansprüche wegen einer unberechtigten Fotonutzung durchsetzen wollte.
Damit ist Copytrack ein weiteres Mal gegen SOS Abmahnung gescheitert. Wir vertreten derzeit eine Vielzahl von Mandanten, die von Copytrack wegen vermeintlich unberechtigter Bildnutzung abgemahnt worden sind, bzw. sich mit einer Zahlungsaufforderung wegen der vermeintlich unberechtigten Nutzung von Bildmaterial konfrontiert sehen.

 

Carl Christian Müller

OLG Brandenburg pro „ebay-Kleinanzeigen“-Händler: Keine fernabsatzrechtlichen Informationspflichten bei Erstellung der Anzeige

Informationspflichten auf ebay-Kleinanzeigen adé – könnte auch die Überschrift für das Urteil des Oberlandesgericht Brandenburg (Urteil vom 19.09.2017, Az.: 6 U 19/17) lauten. Auf eBay-Kleinanzeigen aktive Unternehmer sind nach Ansicht des OLG nicht dazu verpflichtet zum Zeitpunkt des Einstellens eines Artikels den fernabsatzrechtlichen Informationspflichten nachzukommen.  Wettbewerbsrechtliche Abmahnungen von Mitbewerbern, die sich darauf beziehen, sind daher unberechtigt.

Carl Christian Müller

OLG Hamm bestätigt: Verlinkung zur OS-Plattform muss klickbar sein

Das Oberlandesgericht Hamm hat in seinem Beschluss vom 3.8.2017 (Az. 4 U 50/17) festgestellt, dass eine Verlinkung zur Online-Streitbeilegungsplattform (OS-Plattform) „anklickbar“ sein muss.

Carl Christian Müller

Kanzlei SWA Christl & Kollegen mahnt die Verwendung der Marke "Ballermann" ab

Statt mit Sommer, Sonne und Sangria aus Eimern, verbinden immer mehr Betroffene „Ballermann“ mit extrem hohen Abmahnkosten. Die Engelhardt Markenkonzepte GmbH lässt von der Kanzlei SWA Christl und Kollegen Party-Veranstalter abmahnen, die mit „Ballermann“ werben. Dadurch sollen Markenrechte der Engelhardt Markenkonzepte GmbH, die Inhaberin der Marke „Ballermann“ ist, verletzt worden sein.

IDO darf Abmahnungen versenden – Aktivlegitimation bestätigt

Mit Beschluss vom 9.5.2017 (Az. 103 O 34/17) hat das Landgericht Berlin entschieden, dass der  Interessenverband für das Rechts- und Finanzconsulting deutscher Online Unternehmen e.V. (kurz: IDO) befugt ist, in wettbewerbsrechtlichen Angelegenheiten für dessen Mitglieder abzumahnen und die Forderungen aus den Abmahnungen gerichtlich geltend zu machen.

Carl Christian Müller

Ab 13.1.2018: Neue Regelungen für Online-Shopbetreiber bei Zahlungsmittel-Entgelten

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Infolge der neuen Regelung des § 270a BGB dürfen ab dem 13.1.2018 bei besonders gängigen bargeldlosen Zahlungsmitteln, wie zum Beispiel SEPA-Überweisungen, keine Aufschläge mehr erhoben werden.